Texas Instruments TI Nspire CX CAS

TI-Nspire CX CASMit dem TI Nspire CX CAS hat Texas Instruments einen grafikfähigen, programmierbaren Taschenrechner auf den Markt gebracht, der einige Neuerungen gegenüber älteren Modellen bietet. Im TI Nspire CX CAS Test klären wir ob der Taschenrechner sein Geld wert ist und über das Abitur hinaus auch für das Studium geeignet ist.

TI Nspire CX CAS Test: Funktionen

Dieses Flaggschiff von Texas Instruments kommt mit einer Vielzahl an Funktionen daher. Von simplen Rechenaufgaben bis zur Darstellung von 3D-Graphen lässt der TI Nspire keine wünsche offen. So lassen sich beispielsweise zur besseren Veranschaulichung digitale Bilder (es werden die Formate JPG, JPEG, BMP und PNG unterstützt) importieren und mit Graphen und Gleichungen überlagern. Gerade in Fächern wie der Physik hilft diese Funktion einen guten Praxisbezug zu den Problemstellungen und Aufgaben herzustellen.
Desweiteren lassen sich auf dem Nspire CX CAS  dynamische Verknüpfungen herstellen, die verschiedene Dokumente und Darstellungen verbinden. So lässt sich zu Beispiel eine Tabellenkalkulation mit einer Grafik verknüpfen, was die Wirkung hat, dass man bei einer Änderung des einen Dokuments direkt die Veränderung im verknüpften Dokument beobachten kann. Auch mit dieser Funktion fördert der TI Nspire CX CAS aktiv das Verständniss des Anwenders.

Steuerelemente und Bedieunung

Der TI Nspire CX CAS bietet gleich mehrere Bedienkonzepte. Zum einen lässt sich der Taschenrechner ganz klassisch über Tasten am Gerät bedienen. Der TI Nspire CX CAS bietet hier neben dem obligatorischen Nummernfeld auch eine vollwertige Tastatur des Alphabets. Unser subjektives Empfinden im Test des TI Nspire CX CAS war, dass die Tasten einen hochwertigen und gut verarbeiteten Eindruck machen. Sie bieten einen angenehm festen Druckpunkt und klappern nicht. Einziger Kritikpunkt im Test hier: Die Tasten der Buchstaben Tastatur sind für sehr dicke Finger etwas zu klein geraten und sind etwas gewöhnungsbedürftig.
Neben den Tastenfeldern bietet das Spitzenmodell von Texas Instruments aber auch noch die Möglichkeit der Bedienung mit einem Trackpad und Cursor, inetwa wie man es von einem Laptop kennt. Wirklich sinnvoll erschien uns im Test des Taschenrechner diese Möglichkeit aber nur wenn es um die Navigation innerhalb einer Grafik oder innerhalb eines Rechenweges ging. In diesen beiden Fällen bietet das Trackpad eine gute Alternative zu den Tastenfeldern und erspart einem viel zeitraubendes Stakkato-Drücken der Knöpfe. Mit einem echten Trackpad an einem Laptop ist das des TI-Nspire CX CAS aber allein schon aufgrund der geringeren Größe nicht vergleichbar.

Display

Bei dem Display des Nspire CX CAS handelt es sich um ein Farbdisplay mit einer Bilddiagonale von 3,2 Zoll. In Zeiten von riesenhaften Smartphone-Displays erscheint dies zwar recht klein, aber wir hatten im Taschenrecher Test mit dem TI-NSpire CX CAS nie Probleme wenn es um die Ablesbarkeit des Diplays ging.
Ein Grund für die Verwendung einer solchen Display-Größe ist vorallem der geringere Stromverbrauch und damit eine längere Akkulaufzeit.
Alles in allem waren wir mit dem Display des TI absolut zufrieden.

Akku

Texas Instruments ist mit dem Nspire einen neuen Weg gegangen und hat diesen Grafikrechner mit einem austauschbaren Lithium-Ionen Akku ausgestattet. Der Grafikrechner kann also problemlos auch unterwegs per Ladegerät geladen werden, sollte diesem einmal der Saft ausgehen. Der Hersteller hat bei diesem Akku vorallem auf eine lange Lebensdauer geachtet und gibt diese mit bis zu 3 Jahren bei sachgemäßer Nutzung an (wozu unter anderem gehört, dass man den Akku nicht unter dem Gefrierpunkt lagert).
In unserem Grafikrechner Test hat der Akku des TI-Nspire CX CAS eine durchweg gute Figur gemacht. Mit einer Ladung des Akkus lassen sich problemlos einige Tage sehr intensiver Nutzung überstehen. einziger Kritikpunkt: Der Akku wird recht langsam geladen. Wir empfehlen dies am besten einfach wie beim Smartphone über Nacht zu erledigen.

Fazit – TI-Nspire CX CAS Test

Der Nspire CX CAS bietet alles an Funktionen, die man sich bei einem programmierbaren Taschenrechner nur wünschen kann. Wir wollen uns in diesem Test aber nicht auf eine reine Auflistung der Funktionen beschränken, sondern vorallem Klarheit über Anwendbarkeit und Bedienung Abitur und Studiums-Alltag bekommen.

Und hier liegt definitiv eine der vielen Stärken des TI-Nspire. Trotz der unglaublichen Vielzahl an Funktionen bekommt man dank des Bedienkonzeptes des Grafikrechners schnell einen Überblick über die nutzbaren Funktionen. Das Menü des Taschenrechners ist gut strukturiert und bietet viele gut durchdachte Funktionen, die auch Abseits der reinen Rechen- Grafikfunktionen oft eine Hilfe sein können. So bietet der Nspire zum Beispiel die Möglichkeit Sensoren direkt an den Grafikrechner anzuschließen und Daten einer Messung direkt im Rechner zu speichern. Lästiges eintippen aller Werte bleibt einem so erspart.
Kritikpunkte in unserem Test waren die etwas kleinen Tasten der Buchstaben Tastatur und die lange Ladedauer des Akkus. In unseren Augen aber beides Dinge die nicht mehr sehr ins Gewicht fallen, sobald man sich einmal daran gewöhnt und darauf eingestellt hat.